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Geschichte
In einer
Urkunde aus dem Jahr 1376 wird der Ort als Wyldenow
erwähnt. Herzog Wenzel von Sachsen genehmigt am 13.
Dezember desselben Jahres, und auch am 16. Januar
1377, Schenkungen für einen neu errichteten Altar in
Herzberg. Das Dorf musste Getreide und Fleisch
abliefern, welches die Stifter des Altars vom
bisherigen Besitzer dieser Einkünfte, einem Mathias
von der Dahme abkauften. 1419 waren das Dorf und das
Rittergut Wildenau im Besitz von Heinrich von
Kockeritz. 1474 wird der Ort als geteiltes Dorf
erwähnt. Die Brüder Köckritz und Johann Draendorff
teilen sich den Ort. In den Jahren 1482 und 1487
erwirbt dann ein Ritter Christoph von Leipzk beide
Teile. Im Besitz der Familie von Leipzig(er) blieb
Wildenau bis 1799.
Am 12. Juni 1802 kaufte Friedrich Alexander von
Sommerlatt das Rittergut Wildenau. Bis zum Jahr 1815
lag der Ort im Kurfürstentum Sachsen. Nach dem Wiener
Kongress und der Wiener Schlussakte ging der Ort an
Preußen. 1846 wurde das Gut Eigentum des damaligen
Oberamtmann Fritz Langenstraßen. Dieser wurde hier am
18. Januar 1851 ermordet. Ihm folgte sein
Schwiegersohn Wilhelm Müller, der das Gut für 185.000
Taler an Wilhelm Junge verkaufte. Letzter Besitzer des
Rittergutes war dessen Sohn Hans. Bis 1848 besaß
Wildenau seine eigene Patrimonialgerichtsbarkeit.
Bauwerke
Die aus
der 2. Hälfte des 13. Jahrhundert stammende und unter
Denkmalschutz stehende Dorfkirche im spätgotischen
Stil. Der Taufstein stammt aus der Entstehungszeit,
die Orgel aus dem Jahr 1891, diese wurde durch die
Orgelbauanstalt Wilhelm Rühlmann aus Zörbig unter dem
Opus 118 errichtet.
Hier sind ein
paar alte Ansichten von Wildenau:
(Quelle:
Wikipedia)
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